Kaiserin Theophanu und das erste Projekttreffen

Das erste Treffen der Gruppe hat stattgefunden und entsprechend dem Projektthema haben wir einer wirklich starken Frau der europäischen Geschichte gedacht und einen Besuch an ihrem Sarkophag in Köln durchgeführt. Hier haben wir den Erzählungen eines sachkundigen Kunst- und Kirchenhistorikers gelauscht.

Herr Jean-Bruno Broicher führte uns eindrucksvoll mit seinen lebendigen Schilderungen in das Leben der Kaiserin Theophanu und zeigte uns den besonderen Ort ihres Wirkens, die Kirche des heiligen Pantaleon in Köln.001

Drei Arbeitsthesen zur Vorbereitung des ersten Projekttreffens in der Akademie Remscheid am 15. November 2008

1. Präsentation des Projektes in der Öffentlichkeit

Alle Ergebnisse, die das Projekt in visualisierbarer Form produziert, sind auch Materialien der Öffentlichkeitsarbeit für das Projekt.

Daher sollten alle Ausarbeitungen so gehalten sein, dass sie gleich für ein größeres Umfeld interessant sind und somit auch ins Netz gestellt werden können. So kann jeder interessierten Internetuser am Entwicklungsfortschritt des Projektes teilnehmen. Die Internetseite des Projektes kann dann eine “Open-Distance-Learning-Platform” für das Thema “Lernen wie Pippi Langstrumpf” werden.

Gleichzeitig hat das Projekt dann eine nachhaltige Qualtät.

Dabei sollten wir die Beiträge gleich in allen Sprachen des Projekts verfassen.

2. Praxisorientierung

Das Projekt soll den Anspruch verfolgen, für alle vertretenen Praxisfelder einen methodischen “Versuch” zu entwickeln, der das Thema “Lernen wie Pippi Langstrumpf” in praxistauglicher Form deutlich darstellen kann. Für dieses Vorhaben kann die “Interdisziplinäre System-Bildung” eine theoretische Grundlage sein.

Einige Begrifflichkeiten aus dieser Grundlage sollten bei den Zusammentreffen der Gruppenmitglieder so erarbeitet werden, dass ihre Bedeutungen für das Thema “Lernen wie Pippi Langstrumpf” erkannt und für den “methodischen Versuch” nutzbar gemacht werden können.

Dazu gehören zum Beispiel: Utopie, ästhetische Bildung, interdisziplinäres Denken, System, ganzheitliches Lernen, naturwissenschaftliche/künstlerische Wahrnehmung, Lernlandschaftsgestaltung, Methapher, Heuristik. Die Aufzählung ist nicht vollständig und kann mit der entsprechenden Literatur erweitert werden.

3. Bevorzugte Arbeitsweise

Die Erarbeitung bei den Begegnungsterminen soll eher den Charakter der Entwicklung von Fragen und Aufgaben haben. Diese sollen allerdings auch Formen erhalten, die öffentliche Anteilnahme im Internet erlauben. So können Beiträge entstehen, die im Zeitraum bis zum nächsten Treffen ausgetauscht werden. Im Internet soll erkennbar sein, woran die Gruppe bis zum nächsten Treffen arbeitet.

Jedes Treffen soll auch einen Praxisanteil haben. Die Praxisfelder sind soweit erkennbar folgende Sparten ästhetischer Bildung: Bildende Kunst und Werkpädagogik, Ausdruck durch Körper und Bewegung und Musik, Gestaltung von Organisation und Kommunikation, Multimedia-Kommunikation mit Informations-Technologien.

Praxisversuche sollen sich möglichst auf das Gemeinsame, Spartenübergreifende beziehen. In den Praxisbeispielen sollen Lernfelder gestaltet werden, die eine breite Übertragbarkeit von der “Frühen Bildung” bis zur “Seniorenkulturarbeit” haben.

Dieses Projekt wird von der Europäischen Kommission, Generaldirektion Bildung und Kultur unterstützt.logoeu3