Dänemark im Oktober 2009


Bericht zum  Projekttreffen der GRUNDTVIG Lernpartnerschaft

„Lernen wie Pippi Langstrumpf“

Eingeladene Gäste:  Dr. Walgenbach und Günter Klarner.
Freitag 02.10.2009
12.00 Mittagessen, Michael-Jebsen Haus
13.00 Einquartierung/ Vorbesprechung  zur Einstimmung auf die Tagung und Anspruch der einzelnen Teilnehmer.
16.00 Betrachtung und Diskussion einer Präsentation eines EU- geförderten Projekts. Jugendliche haben sich eine Woche  zusammengefunden um sich miteinander in den Ausdrucksmedien  Tanz, Musik, Licht und Sprache künstlerisch zu erproben.
Die 43 Teilnehmer waren Deutsche, Dänen, Polen und Rumänen.

19.30 ‘’ Ion Tichy, Raumpilot’’ von Stanislaw Lem, Sterntagebücher, Tagungsraum Knivsberg. Wir finden die Aktualität unseres Projekts in einer Sience-Fiction Serie. Wir diskutieren die „Wirklichkeit aus der Kraft der Vorstellung“ bei einem skandinavischen Büffet.

Samstag 03.10.2009
8.30 Frühstück im Tagesraum

9.00 Zeitraum/ Zeitsprung  – Borderland Projekt 2009. Das interkulturelle und interdisziplinäre Projekt wurde von Markus Herschbach vorgestellt.  Jugendliche aus mehreren europäischen Grenzregionen haben sich in Szcecin (Stettin)  zusammengefunden um in künstlerischer Form ihre nationalen Idenditäten und europäischen Gemeinsamkeiten auszudrücken und zu erforschen. (Die Villa Lentz in Szczecin)
Markus Herschbach der als Künstler das Kunstprojekt mit geleitet  hat, präsentiert einen Film der in Ausschnitten die künstlerische Werkstattarbeit zeigt und in poetischen Bildern die öffentliche Abschlussperformance dokumentiert. Der Projektleiter Markus Herschbach ist Mitglied der Lernpartnerschaft „Lernen wie Pippi Langstrumpf“ und bringt die Ideen und Anregungen aus der Lernpartnerschaft in seine Projekte ein.

10.00
„Die Nuss – wie wird ein Gegenstand zum Objekt der Wissenserzeugung?“ Beitrag von Wilhelm Walgenbach und Roland Oesker

12.00 Mittagessen. Michael Jebsen Haus
13.00 „Die Utopie gehört zu Wissenserzeugung durch die Kraft der Vorstellung“ ein Beitrag über das Lernen mit der digitalen Virtualität der Bilder von Günter Klamer

16.00 Was von unserer Kernfrage/ Kernaussage ( ‘’ die Disziplinen der Lernpartner kennenlernen und mit Hilfe des neuen didaktischen Mittels eine eigenen interdisziplinäre Praxis erarbeiten’’) können wir bearbeiten.

Beitrag Mario
Sonntag 04.10.2009
9.00 ‘’ Konge Valdemor’s Hjemmevej’’ ( Sonderburg/Kalvo), wir bearbeiten und verfrühstücken unsere letzten Punkte auf einem Traditionssegler :
17.00 geplante Rückkehr Knivsberg
18.00 Abendessen
Montag 05.10.2009
8.30 Frühstück
Diskussion zu den mitgebrachten Fragen aus Frankreich.
Welche Lernlandschaften können wir anbieten und wie baue ich eine Lernlandschaft auf? Wie Phänomene als Objekte der Wissenskonstruktion annehmen. Wie Impulse zeigen? Wie baue ich eine Lernlandschaft auf?Wie verhalte ich mich als Lehrer, welche Impulse gebe ich, wie kann die Struktur der  Tätigkeitsfelder helfen? Wie lernt man Modelle weiter zu entwickeln?
Zusammenfassung der Diskussion:
Der Lernende muss als Subjekt der Wissenserzeugung gesehen werden.
Der Lernende bestimmt was sein Wissen ist.
Der Anleiter organisiert den Lernprozess als selbstätige Wissenserzeugung.
Objekte der eigenen ästhetischen Erlebnissen und Erfahrungen sind Mittel des Lernens.
Das ästhetische Erleben und Erfahren braucht immer die Möglichkeit der  visuellen Metapher, die Uebertragung in einen neuen Zusammenhang.
Die Mittel der Wissenserzeugung, die der Anleiter auswählt, müssen dem Lernenden auch Gestaltungen ermöglichen, die er auf sich selbst beziehen kann.(Wechselwirkung wird provoziert)

12.00 Mittagessen
Weitere Themen für das kommende Treffen ? :
Die Fragen werden in dem nächsten Treffen noch einmal thematisiert und Texte werden verschickt zum Einlesen in Bezug zu verschiedenen Themen.
Perspektiven für das Folgeprojekt: Ein neues Projekt in Form von Seminartätigkeit um diesen Ansatz praktisch durchzuführen,
Vertiefung eher auf wissenschaftlicher Ebene
Das was man erarbeitet auch als Produkt festhalten, über Videos oder schriftliche Handreichung , Buch etc.
Weiterentwicklung der eigenen Potentiale für die Selbst-Bildung.
Gestaltung des Abschieds

Das Projekt „Lernen wie Pippi Langstrumpf“ auf www.Europaforum.LU

A l’origine, une méthode pédagogique appelée „Interdisziplinäre System Bildung“

L’asbl les Tournesols, créée il y a une dizaine d’années dans le but de promouvoir la pratique de la danse contemporaine auprès des enfants, des jeunes et des adultes, propose désormais, aux grands et aux petits, un espace de création et d’apprentissage des fondamentaux des arts de la scène à travers des ateliers en danse créative, Tanztheater et musique en mouvement.  Hier weiterlesen