Das Neue erleben:Lernen wie Pippi Langstrumpf!

wer-ist-pippi-langstrumpf-wirklichWer ist Pippi Langstrumpf wirklich? 5 Tage in der Akademie Remscheid und danach war nicht nur das geklärt. Wie klingt eine Dose mit Kuchen, klang-im-takatukalandund wie klingt sie ohne Kuchen? Wie klingt das Beste was Pippi je gehört hat? Lernen wie Pippi Langstrumpf ist ein  Erkenntnisprozess der allen Spass macht. Das ist Nachhaltigkeit und ein neuer Blick auf didaktisches Denken.Pippi fordert uns als Sachensucherin zu Denken heraus. Das Buch von Astrid Lindgren ist gefüllt mit Hinweisen auf Lernprozesse und Hinweise auf ein besonderes Lernen. Dieser Fortbildungskurs zielt direkt auf eine Praxis mit Kindern und Jugendlichen.

Lernen wie Pippi Langstrumpf

Lernen wie Pippi Langstrumpf ist eine besondere Fortbildungsveranstaltung, ein pädagogischer Werkstattkurs der vom 14. – 18.11.2011 in der Akademie Remscheid stattfindet.

Astrid Lindgren stellt mit der Figur „Pippi Langstrumpf“ ein besonderes Lernen vor. Man kann sogar sagen Pippi Langstrumpf wird von der Autorin als besondere Lehrerin vorgestellt. Ihre Heldin gestaltet ganz individuelle Lernlandschaften für die Erzeugung ihrer persönlichen Bildung. Das soll in dieser kleinen Tagung für pädagogische Fachkräfte deutlich gemacht werden, so dass für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kurses eine praktische Anwendung dieser Methode ermöglicht wird.

Wie wird man erfolgreich zum Anleiter, zur Anleiterin dieser Gestaltung der ganz persönlichen Lernumgebungen? Diese Frage wird hier beantwortet. Weitere informationen und die Möglichkeit sich anzumelden findet man hier auf der Seite der Akademie Remscheid: http://www.akademieremscheid.de/kurse/kurse.php?id=430

Jetzt neu! Kunstpädagogik für die Ganztagsschule, Ausbildungsgang beginnt 2011

Mit einer neuen Info-Seite präsentiert sich die Qualifizierung „Ästhetische Bildung an Jugendkunstschulen und Ganztagsschulen“. Das ist ein besonders beliebter Ausbildungsgang für die kunstpädagogische Praxis an Ganztagsschulen und Jugendkunstschulen. Die neue Fortbildungsreihe beginnt am 14. 2. 2011.  hier kann sich jeder um einen Platz bewerben, der in der Ganztagsschule im kulturellen Bereich arbeiten oder sich an einer Jugendkunstschule bewerben möchte. Mit einem Lebenslauf und einer kurzen Übersicht über die eigenen künstlerischen und /oder pädagogischen Erfahrungen kann man sich an der Akademie Remscheid bewerben. Die Situation der Einführung des Ganztagsbetriebes an vielen Schulen in Deutschland macht es notwendig, dass einige Jugendkunstschulen ihren Wirkungsbereich auf die Arbeit in den Schulen ausdehnen müssen. Daher werden ausgebildete Fachkräfte benötigt. Zu den Kursthemen die man in dieser Fortbildung auswählen kann, gehört auch eine Einführung in das ästhetische Lernen mit dem Langstrumpf-System. Mit einer kunstpädagogischen Ausbildung in dieser Qualifizierungsmaßnahme, wird eine erfolgreiche Bewerbungslage geschaffen. Viele Absolventen haben durch diese Fortbildung ihre pädagogischen Fähigkeiten und künstlerischen Anlagen verbunden und sich dadurch ein neues Tätigkeitsfeld erobert. Informieren sie sich auf der neuen Internetseite „kulturellebBildung-im-ganztag.de“ über die Möglichkeiten, mit der Kunst pädagogisch zu arbeiten!

Abschlußtreffen in Dänemark, Protokoll-Teil 1

Protokoll : Abschlußtreffen in Dänemark, Teil 1
Freitag 30.04.2010
Anreise und Einchecken.
Zeitplan für die folgenden Tage.

Samstag 1. Mai :
9.00  – 9.15           Protokoll
9.15 –  13.00          Erarbeitung: Formaler Projektabschluss
13.00 – 15.00        Überraschung
15.00  -16.00        Bericht Kurs ( Roland und Markus)
16.00  -17.00        Website
17.00  -18.00        Folgeprojekt

Sonntag  2. Mai
10.00         Fotografische Dokumentation  und Diskussion über die Verwendung.

Samstag 1. Mai
Karl informiert zum Monitoring der NA- BIBB vom 20.04.2010-04-30
Besprechungsthemen:
Die Rolle der nationalen und der Gesamtkoordinatoren:
·    Übersicht für die Abschlußberichte
Wer sind „Lernende“ und inwieweit wurden sie in den Prozess einbezogen?
·    Es wird immer deutlicher, dass nicht nur die „Kergruppe“, sondern alle „Lernenden“ , die mit dem „Langstrumpf-Projekt“ in Berührung gekommen sind,  in das Grundtvig-Programm einbezogen werden. Wir neigen dazu, jetzt alle unsere Gruppenmitgliede als „Lehrende“ und „Lernende“ im Sinne unseres Projektansatzes der interdisziplinären Systembildung zu definieren und einzubeziehen. Interessant ist dann die Positionierung der Projektbeteiligten unserer Luxembourger Kolleginnen, die auch „Lernende“ von außen in unseren Gruppenprozeß mit einbringen.

Die Fertigstellung des „Schlußreports“
·    Das Antragsformular (englische Fassung) auf den PC laden; Teil A muß der Gesamtkoordinator (Akademie RS) im Konsens mit allen anderen in Deutsch ausfüllen und den anderen Partnern zur Verfügung stellen, die diesen Teil exakt so und unverändert für ihre nationale Agentur in ihren Bericht einfügen.  Für die nationalen Abgabetermine gilt, dass die in den Bewilligungsbescheiden angegebenen Daten  im gleichen Projekt unterschiedlich sein können.
·    Teil B wird national ausgefüllt.

Die neue Datenbank EST
·    Seit einigen Tagen ist die neue Datenbank für alle Partnerprogramme der EU freigeschaltet und wir werden die ersten sein, die Teile unseres Antrages bereits darin finden werden und vor allem: Den Abschluß/die Ergebnisse werden wir digital in dieser Datenbank zur Verfügung stellen.
·    In der dt. Fassung schaut unter http://www.na-bibb-est.eu  dort findet ihr das Titelblatt, Login wird jedem Partner per Post mitgeteilt. Ich hoffe, dass die  Hinweise zur Dateneingabe mitgeliefert werden. Im Monitoring wurde uns die Printausgabe in Deutsch ausgehändigt, und wir arbeiteten  die Datenbank exemplarisch durch. Eine Testversion liegt auf: http://www.programmallp.it/est/search.php

Probiert es mal mit dem anklicken „Jahr 2008“ und „German“ und ihr findet Projekte…
Diskussion :
Die Vorstellung ‘’Lernende“ mit in die Planung von Anfang an miteinzubeziehen  war von Anfang an nicht eingeplant.
Da keine gemeinsame Voraussetzung an Wissen in Bezug zu der interdisziplinären Systembildung bestand , waren wir zuerst selbst Lernende, die die Tätigkeitsfelder kennen lernten und nach einer möglichen Integration in unserer Arbeitsfelder gesucht haben.
Die Frage ist, wie wir jetzt neue Lernende mit auf den Weg nehmen ?
Eine Möglichkeit wäre, Kurse in den Bildungseinrichtungen anzubieten, im Austausch mit den anderen Ländern.

„LEBENsBüHNE – Kunst und Bildung“

Die Teilnehmerinnen aus Luxembourg haben zusammen mit einer deutschen Kollegin aus Trier einen neuen Verein gegründet.

Das Ziel des Vereins „LEBENsBüHNE – Kunst und Bildung“ ist die Unterstützung der persönlichen Entwicklung des Menschen mit künstlerischen und pädagogischen Mitteln.lebensbuehne

Derzeit werden Projekte mit einer 9. Klasse und einer Berufsvorberei-tungsklasse an einer Hauptschule in Luxemburg durchgeführt. Das Projekt möchte den Jugendlichen eine Hilfestellung in ihrer schulischen, beruflichen aber vor allem auch ihrer persönlichen Orientierung geben.

In Begleitung eines interdisziplinären Teams (Musikpädagogin, Tanzpädagogin, Schauspieler/Theaterpädagoge, Psychologin) wird den Jugendlichen die “Orientierungsarbeit” als ein integrativer Prozess vermittelt. (www.lebensbuehne.eu)

ZeitRaum – ZeitSprung – borderland project

borderland – project© 2009

ZeitRaum – ZeitSprung    Der Dokumentationsfilm des borderland-projects 2009 zeigte exemplarisch die konkrete Arbeit mit jungen Erwachsenen, welches als Grundlage ein interdisziplinäres Arbeiten in den verschiedensten künstlerischen Workshops beinhaltete. Neben der sich gegenseitig befruchtenden Arbeit der verschiedenen „Gewerke“, die von allen Teilnehmern durchwandert werden, gilt es zentrale und offene Situationen zu schaffen. Offene Situationen an Orten deren Genius loci inspiriert, in seiner Offenheit aber zum „Füllen  und visuellem Bilden“ anregt.

(siehe auch:

BLOHM , Manfred:  Leerstellen Perspektiven für ästhetisches Lernen in Schule und Hochschule Band 1 der Reihe »Diskussionsbeiträge zur ästhetischen Bildung«).

Der Ort, als Objekt der Wissenserzeugung und als zu bildendes ästhetisches Gestaltungsprojekt im Sinne einer konkreten Utopie ist somit Zentral im Sinne einer interdisziplinären System-Bildung zu verstehen. Weitere Informationen unter: http://www.blaustich.dk/www.blaustich.dk/BORDERLAND.html

Ion Tichy als Bedeuter und Bestimmer

Ion Tichy, Raumpilot: Kurzfilme als Input und Impuls zum Langstrumpf-System

Ûber das Bedeuten und das Bestimmen

In der filmischen Umsetzung der Sterntagebücher des Schriftstellers Stanislav Lem nimmt der Raumpilot und Antiheld Ion Tichy Kurs auf die Weiten des Weltraumes um diesen zu erforschen.

Einmal scheint hier für den interdisziplinären System-Bildungsbegriff der weitreichende Forschungsdrang des Raumpiloten und „Irrenden“ Ion Tichy, der eher als Finder denn als Suchender begriffen werden kann, interessant.

(siehe: http://www.akademieremscheid.de/publikationen/publikationen_oesker.php

OESKER, Roland: Über das forschende Lernen mit der Kunst )

Zum anderen war für die Lehr – und Lerngruppe das Bedeuten und Umdeuten der Gegenstände des Raumschiffes, etwa des Besenstiels als Steuerungselement oder der Spülmaschine die als Hologrammgenerator genutzt wird , ein zentraler Bestandteil des interdisziplinären System- Bildungsgedankens. Gegenstände des Alltags werden durch Bedeutungsumdeutungen, durch das Bestimmen des Protagonisten und Lernenden gehandhabt und  selbst in einem „unerforschten Weltraum“ als viabeles Bildungsergebnis erfolgreich genutzt.

Dänemark im Oktober 2009


Bericht zum  Projekttreffen der GRUNDTVIG Lernpartnerschaft

„Lernen wie Pippi Langstrumpf“

Eingeladene Gäste:  Dr. Walgenbach und Günter Klarner.
Freitag 02.10.2009
12.00 Mittagessen, Michael-Jebsen Haus
13.00 Einquartierung/ Vorbesprechung  zur Einstimmung auf die Tagung und Anspruch der einzelnen Teilnehmer.
16.00 Betrachtung und Diskussion einer Präsentation eines EU- geförderten Projekts. Jugendliche haben sich eine Woche  zusammengefunden um sich miteinander in den Ausdrucksmedien  Tanz, Musik, Licht und Sprache künstlerisch zu erproben.
Die 43 Teilnehmer waren Deutsche, Dänen, Polen und Rumänen.

19.30 ‘’ Ion Tichy, Raumpilot’’ von Stanislaw Lem, Sterntagebücher, Tagungsraum Knivsberg. Wir finden die Aktualität unseres Projekts in einer Sience-Fiction Serie. Wir diskutieren die „Wirklichkeit aus der Kraft der Vorstellung“ bei einem skandinavischen Büffet.

Samstag 03.10.2009
8.30 Frühstück im Tagesraum

9.00 Zeitraum/ Zeitsprung  – Borderland Projekt 2009. Das interkulturelle und interdisziplinäre Projekt wurde von Markus Herschbach vorgestellt.  Jugendliche aus mehreren europäischen Grenzregionen haben sich in Szcecin (Stettin)  zusammengefunden um in künstlerischer Form ihre nationalen Idenditäten und europäischen Gemeinsamkeiten auszudrücken und zu erforschen. (Die Villa Lentz in Szczecin)
Markus Herschbach der als Künstler das Kunstprojekt mit geleitet  hat, präsentiert einen Film der in Ausschnitten die künstlerische Werkstattarbeit zeigt und in poetischen Bildern die öffentliche Abschlussperformance dokumentiert. Der Projektleiter Markus Herschbach ist Mitglied der Lernpartnerschaft „Lernen wie Pippi Langstrumpf“ und bringt die Ideen und Anregungen aus der Lernpartnerschaft in seine Projekte ein.

10.00
„Die Nuss – wie wird ein Gegenstand zum Objekt der Wissenserzeugung?“ Beitrag von Wilhelm Walgenbach und Roland Oesker

12.00 Mittagessen. Michael Jebsen Haus
13.00 „Die Utopie gehört zu Wissenserzeugung durch die Kraft der Vorstellung“ ein Beitrag über das Lernen mit der digitalen Virtualität der Bilder von Günter Klamer

16.00 Was von unserer Kernfrage/ Kernaussage ( ‘’ die Disziplinen der Lernpartner kennenlernen und mit Hilfe des neuen didaktischen Mittels eine eigenen interdisziplinäre Praxis erarbeiten’’) können wir bearbeiten.

Beitrag Mario
Sonntag 04.10.2009
9.00 ‘’ Konge Valdemor’s Hjemmevej’’ ( Sonderburg/Kalvo), wir bearbeiten und verfrühstücken unsere letzten Punkte auf einem Traditionssegler :
17.00 geplante Rückkehr Knivsberg
18.00 Abendessen
Montag 05.10.2009
8.30 Frühstück
Diskussion zu den mitgebrachten Fragen aus Frankreich.
Welche Lernlandschaften können wir anbieten und wie baue ich eine Lernlandschaft auf? Wie Phänomene als Objekte der Wissenskonstruktion annehmen. Wie Impulse zeigen? Wie baue ich eine Lernlandschaft auf?Wie verhalte ich mich als Lehrer, welche Impulse gebe ich, wie kann die Struktur der  Tätigkeitsfelder helfen? Wie lernt man Modelle weiter zu entwickeln?
Zusammenfassung der Diskussion:
Der Lernende muss als Subjekt der Wissenserzeugung gesehen werden.
Der Lernende bestimmt was sein Wissen ist.
Der Anleiter organisiert den Lernprozess als selbstätige Wissenserzeugung.
Objekte der eigenen ästhetischen Erlebnissen und Erfahrungen sind Mittel des Lernens.
Das ästhetische Erleben und Erfahren braucht immer die Möglichkeit der  visuellen Metapher, die Uebertragung in einen neuen Zusammenhang.
Die Mittel der Wissenserzeugung, die der Anleiter auswählt, müssen dem Lernenden auch Gestaltungen ermöglichen, die er auf sich selbst beziehen kann.(Wechselwirkung wird provoziert)

12.00 Mittagessen
Weitere Themen für das kommende Treffen ? :
Die Fragen werden in dem nächsten Treffen noch einmal thematisiert und Texte werden verschickt zum Einlesen in Bezug zu verschiedenen Themen.
Perspektiven für das Folgeprojekt: Ein neues Projekt in Form von Seminartätigkeit um diesen Ansatz praktisch durchzuführen,
Vertiefung eher auf wissenschaftlicher Ebene
Das was man erarbeitet auch als Produkt festhalten, über Videos oder schriftliche Handreichung , Buch etc.
Weiterentwicklung der eigenen Potentiale für die Selbst-Bildung.
Gestaltung des Abschieds

Das Projekt „Lernen wie Pippi Langstrumpf“ auf www.Europaforum.LU

A l’origine, une méthode pédagogique appelée „Interdisziplinäre System Bildung“

L’asbl les Tournesols, créée il y a une dizaine d’années dans le but de promouvoir la pratique de la danse contemporaine auprès des enfants, des jeunes et des adultes, propose désormais, aux grands et aux petits, un espace de création et d’apprentissage des fondamentaux des arts de la scène à travers des ateliers en danse créative, Tanztheater et musique en mouvement.  Hier weiterlesen